Edutainment mit Goethe im Deutschen Optischen Museum: Wissen trifft Erlebnis


Montag, 18 Uhr

Ort: Kunstgasse 1 (Interim des Lindenau-Museums Altenburg)

Fassade des Neubaus des D.O.M., Visualisierung: © Luxigon für Studio Qwertz, Berlin

Jena ist aus globaler Sicht der Hotspot der Optik & Photonik. Ziel des Deutschen Optischen Museums (D.O.M.) ist, diese besondere Stärke für die gesamte Breite der Gesellschaft ganzheitlich erlebbar zu machen. Die 2028 zu eröffnende Ausstellung verbindet allgegenwärtig drei Elemente: An gut 150 interaktiven Stationen begreifen die Gäste optische Gesetze und Phänomene. An vielen Stellen werden sie dazu optische Beobachtungen an und mit historischen Objekten durchführen, ohne die musealen Objekte konservatorisch zu kompromittieren. Das Erfahren physikalischer Effekte wird hierbei auf unikale Weise mit der Authentizität der Geschichte verknüpft. Dafür werden sowohl historische Mikroskope durch die Besuchenden zum Einsatz kommen, als auch ein Prisma aus dem Besitz von Johann Wolfgang v. Goethe. Letzteres wird genutzt werden, um gleichzeitig sowohl das Spektrum nach Newton zu zeigen als auch das Interferenzspektrum, welches Goethe als Grundlage seiner Farbenlehre verwendete.

Gründungsdirektor Prof. Dr. Timo Mappes gibt einen Einblick, wie das Museum neu gedacht wird, um die Besuchenden sowohl über die Ausstellung als auch über die Architektur zur begeisternden und begeisterten Auseinandersetzung mit Optik einzuladen.

farbiges Porträtbild von Prof. Dr.-Ing. Timo Mappes
Prof. Dr.-Ing. Timo Mappes, (Foto: privat)

Über Prof. Dr.-Ing. Timo Mappes

Prof. Dr.-Ing. Timo Mappes ist habilitierter Maschinenbauingenieur und Professor für Geschichte der Physik mit Schwerpunkt Wissenschaftskommunikation an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Als Gründungsdirektor des Deutschen Optischen Museum (D.O.M.) stellt er mit seinem Team das Museum vollkommen neu auf. Nach akademischen Stationen am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), der Louisiana State University in Baton Rouge (USA), der Technical University of Denmark in Lyngby (DK), der Université de Franche-Comté in Besançon (FR) arbeitete Mappes für die ZEISS Gruppe und verantwortete dort 2015-2018 die globale Forschung und Entwicklung sowie IT der Brillenglassparte. Hier führte er Edutainment auf den Messeständen und am Point-of-Sales ein, um sich ab 2018 dem Aufbau des D.O.M. anzunehmen.

Eintritt

Eintritt gegen freiwillige Spende für die Förderung unseres Kulturprogramms